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Material zu Linux

Projektbericht

Kunde: Jan Störmer Partner GbR in Hamburg
Laufzeit: Seit Juni 2003
DV-Struktur: 3 Linux-Server,
1 MS Windows 2003 Server, mit ADS und Exchange
ca. 30 Clients mit Windows XP
Die Betreuung des Windows Servers und der Clients erfolgt über einen anderen Dienstleiter.
Verwendete Software: Debian GNU/Linux, afbackup, CUPS, OpenVPN, SaMBa, Sendmail bzw. Postfix.
Aufgabenstellung:
  • Migration des File- und Print-Servers von Mandrake-Linux nach GNU/Debian-Linux.
  • Aufbau eines Mailservers mit Spam- und Virenerkennung.
  • Anbindung des lokalen Netzwerkes an das Internet und Sicherung des Zugangs mittels "iptables".
  • Erstellung und Umsetzung eines Backup-Konzeptes.
  • Aufbau eines VPN mittels OpenVPN.
  • Administrative Betreuung der Linux-Server.
Durchführung: In einem ersten Schritt wurden die Server-Dienste aktualisiert, Zugiffsprobleme der unterschiedlichen Clients beseitigt und eine Remote-Administration über SSH ermöglicht.
In einem weiteren Schritt wurde der Fileserver auf einen separaten Server mit dem Betriebssystem GNU/Debian-Linux migriert. Durch die parallel stattfindende Umstellung der Clients von Mac OS 9 auf Windows XP konnte auf den weiteren Einsatz von AppleTalk als Netzwerkprotokoll verzichtet werden, so dass nur noch SaMBa zum Einsatz kommt.
Der bisherige Server wurde mit GNU/Debian-Linux neu aufgesetzt und als Mailserver mit Spam- und Virenerkennung eingerichtet. Als Software wurde hierbei Sendmail, SpamAssiassin, AMaVis und zwei unterschiedliche Virenscanner verwendet. Die Mails wurden mittels des Tools fetchmail vom Provider abgeholt, auf Viren und Spam überprüft und dann an den Exchange-Server weitergeleitet.
Als Backup-System wurde ein DLT-Bandlaufwerk integriert und als Backup Software wird afbackup verwendet.
Um einen Remote-Zugriff auf Mail und Daten zu ermöglichen wurde mittels OpenVPN ein Virtual Privat Network eingerichtet. Um bei Verlust der mobilen Hardware oder Ausscheiden eines Mitarbeiters den Zugriff deaktivieren zu können, wurde zusätzlich eine X.509 Key-Struktur aufgebaut.
Zur besseren Sicherung des Datenbestandes und um jederzeit einen einfachen Zugriff auf alte Versionen der Daten zu ermöglichen wird der Datenbestand mittels des Tools faubackup gespiegelt. Hierbei werden nur die geänderten Daten auf dem Spiegel neu angelegt, die unveränderten Daten werden mittels Hardlinks aus dem alten Spiegelsatz eingebunden. Diese Spiegelungen werden mittels SaMBa im Netzwerk zur Verfügung gestellt.
Das erhöhte Spamaufkommen erforderte eine Umstellung des Mailkonzeptes. Mail wird nun nicht mehr per fetchmail vom Provider abgeholt, sondern der Mailserver ist direkt für die externe Mailannahme zuständig. Dadurch sind bei der Mailannahme umfangreichere Test, als sie beim Provider durchgeführt wurden, möglich.
Hierbei erfolgte auch eine Umstellung von Sendmail auf Postfix als Software für den Mailserver.
Über den gesamten Zeitraum erfolgte eine administrative Betreuung der Linux-Server.

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